Warum der Job viel Menschen krank macht

Wenn der Job zum Psychokiller wird

 

Vor kurzem waren psychische Belastungen und Erkrankungen durch die Arbeit wieder ein Thema in den Medien, etwa auf Radio Wien. Anlass dafür war die Veröffentlichung einer groß angelegten AK Studie. Ein Teilbereich der Studie beschäftigt sich damit, welche Arbeitsbedingungen psychisch so belastend sind, dass sie letztendlich krank machen.

Aus der Studie geht deutlich hervor, dass es bestimmte Arbeits- und Rahmenbedingungen sich besonders belastend auf die Psyche auswirken. Das sind vor allem Dinge wie etwa fehlende Annerkennung, Fairness und verstärkter Konkurrenzkampf. Eine große psychische Belastung kann auch der so genannte geringe Entscheidungs- und Handlungsspielraum sein. Ein Beispiel dafür ist, dass Arbeitende wenig Spielraum haben, wann sie bestimmte Tätigkeiten ausführen. Es kann auch bedeuten, dass Vorgesetzte autoritär Entscheidungen treffen, ohne ihre MitarbeiterInnen über die Hintergründe zu informieren. Solche Vorkommnisse lösen bei vielen Menschen ein Gefühl der Ohmacht und/oder der Wut aus. Insbesondere kombiniert mit hoher Arbeitsbelastung kann sich das die psychische und körperliche Gesundheit beeinträchtigen.

 

Es ist keine Neuigkeit, dass bestimmte Bedingungen, wie geringer Handlungsspielraumdungsspielraum negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Ich finde es trotzdem sehr wichtig, darüber zu schreiben und zu reden. Die Veränderungen in der Arbeitswelt, etwa der zunehmende Druck und die Arbeitsplatzunsicherheit werden in der Öffentlichkeit diskutiert und angeprangert. So wiet so gut.

 

Die Verantwortung für eine psychische Beeinträchtigung wird jedoch dem einzelnen, betroffenen Menschen zugeschoben. Da werden dann beispielsweise längere Urlaube oder Zeitmanagementseminare angeboten. An sich kein schlechte Sache, in diesem Zusammenhang ist es jedoch eine Art von Schuldzuweisung. Die Botschaft lautet dann: „Du kommst , im Gegensatz zu den anderen, nicht damit zurecht. Es liegt grundsätzlich an deiner Person.“

 

Ich bin überzeugt, dass diese Haltung strukturelle Veränderungen blockiert. Denn wenn ein Vorgesetzter der Meinung ist, dass die Probleme seiner Mitarbeiter nur durch ihre Persönlichkeit bedingt sind, dann sieht er auch keinen Notwendigkeit etwas zu verändern. Wenn sich viele Firmen, Organisationen und Vorgesetzte auf eine veränderte Sichtweise einlassen würden, dann würden sich genau die Konsequenzen ergeben, die von der AK gefordert werden: Verstärkte psychologische Beratung für MitarbeiterInnen und gezielte Maßnahmen zur Eindämmung der psychischen Arbeitsbelastungen.

 

Links zum Thema:

 

http://wien.arbeiterkammer.at/online/psychische-krankmacher-in-der-arbeit-66801.html

 

http://wien.orf.at/radio/stories/2528487/

 

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„Sind Sie schon reif für die Entspannungsinsel?“

Sind Sie schon reif für die Entspannungs-Insel?

 

Gestresst, erschöpft und ausgebrannt? Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann lade ich Sie auf einen Urlaub auf Ihre ganz private Entspannungs-Insel ein. Die Insel liegt in Ihnen selbst. Oft ist der Weg dorthin jedoch durch Ängste und Sorgen versperrt. Durch das Erlernen von verschiedenen Entspannungstechniken zeige ich Ihnen den Weg auf Ihre Insel. Sie tanken dort neue Energie und mentale Stärke. Nehmen Sie das neue Insel-Gefühl sogar in Ihren Alltag mit.

Treffpunkt zum einchecken ist Samstag, den 21. 04. 2012 in der VHS Urania. Als Reisegepäck nehmen Sie bitte bequeme Kleidung und eine Decke mit. Wir halten uns dann von 14. Uhr bis 17. Uhr auf der Entspannungsinsel auf. Am Samstag den 28.04. 2012 setzen wir unsere Reise fort. Wir starten wieder um 14. Uhr in der VHS Urania und kehren wieder um 17. Uhr zurück.

Pro Termin betragen die Reisekosten 30 Euro

Buchen können Sie die Reise an der VHS Urania unter der Telefonnummer 01/ 712 61 91-0, per Fax 01/712 61 91-53, oder per Mail, office.urania@vhs.at

Vortrag „Richtig Stressen Leicht Gemacht“

An alle vielbeschäftigten und gestressten Zeitgenossen,

Wenn ihr euch richtig gestresst fühlt dann hat das auch einen großen Vorteil: Es beweist, dass ihr viel leistet! Wer viel leistet ist ein wertvolles anerkanntes Mitglied der Gesellschaft. Deshalb ist es gut zu wissen wie ihr euch noch mehr stressen könnt.

Am Donnerstag den 01.12.2011 habt ihr Gelegenheit, Tipps und Tricks zu diesem Thema zu bekommen. Ich halte einen Vortrag mit dem Titel „Richtig stressen leicht gemacht.“

Der Vortrag findet in der VHS Heiligenstadt von 19.00 bis 21.00 Uhr statt.

Die genaue Adresse: VHS Heiligenstadt, Heiligenstädterstrasse 155, 1190 Wien

Anmeldung:    Tel.: 370 31 62

E Mail: info.heiligenstadt@vhs.at

Vorträge

 

Ich halte am Freitag, den 28. 10. in der VHS Urania einen Vortrag „Burnout für Anfänger“. Beginn ist 18.30 Uhr, bis zirka 20.00 Uhr. Eintrittspreis beträgt 6 Euro.

 

Am Samstag, den 29. 10. halte ich einen Vortrag „Richtig stressen leicht gemacht“, im Rahmen des Traismaurer Gesundheitstages. Beginn ist 11.30 Uhr. Der Vortrag dauert eine halbe Stunde. Im Anschluss gibt es 15 Minuten Diskussion.

Um 12.30 Uhr findet die Praxiseröffnung statt, wo ich mich einmieten werde. Dort könnt ihr noch eine „blaue“ halbe Entspannungsstunde, um 14.00 Uhr, mit mir genießen. Wenn ihr dann ganz relaxt seid, könnt ihr euch am Buffet stärken und eure Augen mit den Bildern der Vernissage verwöhnen.

Genauere Informationen zum Traismaurer Gesundheitstag findet ihr unter diesem Link:

http://www.traismauer.at/gemeindeamt/download/222523731_1.pdf

 

Alle die Lust und Zeit haben sind herzlich eingeladen.

 

 

Vortrag „Rauchen war gestern. Ihr Weg in die Rauchfreiheit.“

Liebe Raucherinnen und Raucher! Liebe Interessierte!

Morgen halte ich in der VHS Urania, um 18. 30 bis 20. Uhr ein Vortrag zum Thema Raucherentwöhnung. Sie erhalten wertvolle Informationen, Tipps und Tricks für Ihre erfolgreich rauchfreie Zukunft.

Alle angehenden Nichtraucherinnen und Nichtraucher und natürlich alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Der Weltnichtrauchertag, am 31. Mai 2011

Für alles und jeden gibt es einen Welttag. Es gibt einen Welttoilettentag, einen Weltschildkrötentag, einen Tag des Bodens, einen Welttag des Eies, einen Welt-Kuss-Tag und sogar einen Sprich-wie-ein-Pirat-Tag.

Und es gibt seit 1987, einen von der WHO ins Leben gerufenen Weltnichtrauchertag. Jedes Jahr gibt es ein anderes Motto. Dieses Jahr steht er im Zeichen der so genannten „WHO Rahmenkonventionen zur Tabakkontrolle“.

Das ist eine vertragliche Vereinbarung aller WHO Mitgliedsstaaten zur Eindämmung der Tabakepidemie.

Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, ob Rauchen ansteckend ist. Nein, definitiv nicht. Trotzdem sterben jährlich 12000 bis 14000 Menschen in Österreich an Erkrankungen, die durch das Rauchen verursacht werden. Rauchen verbreitet sich schneller als die Schweinegrippe. 40-50% aller ÖsterreicherInnen rauchen. Tendenz steigend.

Sie werden jetzt vielleicht denken, dass die Raucher jetzt schon wieder an den Pranger gestellt werden. Vielleicht denken Sie auch, dass Raucher schon das ganze Jahr über verteufelt werden. Dafür braucht man keinen speziellen Tag. Und vielleicht denken Sie auch, der Nichtrauchertag sollte vielleicht eher Rauchervernichtungstag oder Weg-mit-Rauchern-Tag umbenannt werden.

Und vielleicht wundern Sie sich auch, dass es keinen Weltrauchertag gibt. Schließlich kriegen schon Hunde, Schildkröten und Komiker, die wie Piraten sprechen einen Welttag.

Rauchen ist doch ein Genuss, es entspannt, es fördert die Konzentration, macht schlank etc.

Ich könnte jetzt einwenden, dass es teuer ist, Sie älter aussehen lässt, Ihren Geschmacks- und Geruchssinn ruiniert; Sie krank machen kann und Sie vielleicht sogar tötet.

Das löst in Ihnen vielleicht jetzt ein unangenehmes Gefühl aus und den Wunsch nichts mehr davon zu lesen. Winston Churchill hat es treffend formuliert: „ Ein leidenschaftlicher Raucher, der immer von der Gefahr des Rauchens liest, hört in den meisten Fällen auf – zu lesen.“

Vielleicht löst es nicht nur ein unangenehmes Gefühl aus.

Vielleicht denken Sie wieder einmal darüber nach aufzuhören.

Die Wahrscheinlichkeit dafür ist groß, denn laut wissenschaftlichen Studien denkt jeder dritte Raucher über das Aufhören nach.

Wenn Sie zu der Gruppe der prinzipiell aufhörwilligen Raucher gehören, dann kann der Weltnichtrauchertag, ein wichtiger Tag sein. Es kann ein Anlass sein, um über die Gründe nachzudenken, die Sie davon abhalten aufzuhören. Oft stehen Befürchtungen, wie die Angst vor Gewichtszunahme, einer Raucherentwöhnung im Weg.

Vielleicht benötigen Sie einfach mehr Informationen über die Vorteile, die ein Rauchfreies Leben haben würde.

Und vielleicht ist irgendwann einmal der 31. Mai der Welt-keiner-weiß-warum Tag.

Motivationsquickie

Motivationsquickie zum Abnehmen

Gerade jetzt, im Frühling, sagen Viele von uns dem Winterspeck den Kampf an. Der innere Schweinehund ist uns dabei oft im Weg. Die guten Vorsätze, wie mehr Sport, mehr Obst und Gemüse essen, werden einfach nicht in die Tat umgesetzt.

Dieser Motivationsquickie soll Ihnen helfen Ihre Vorhaben zu verwirklichen:

Laut einer Studie von amerikanischen Psychologen verbessert sich durch den Gewichtsverlust die Gedächtnisleistung. Eine mögliche Erklärung für den Zusammenhang ist: Durch den Gewichtsverlust sank der Blutdruck der Patienten. Nachzulesen in der „Kronenzeitung“ von Sonntag, 17. April 2011.

Eine Annahme von mir ist: Die Patienten haben weniger gegessen und zusätzlich mehr Bewegung gemacht. Körperliche Betätigung reduziert Stress, wirkt sich positiv auf die Stimmung aus und verbessert Konzentrations- und Gedächtnisleistung.

Es war einmal …

Ein großer Bauchumfang, der einen „Herzkasperl“ macht

Bauchfett galt seit einigen Jahren als Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Die so genannten „Apfeltypen“ hätten ein zirka dreifach höheres Risiko für einen Herzinfarkt. Eine medizinische Studie der Universität Cambridge widerlegt diese Annahme. Die Figur ist aus medizinischer Sicht für die Entstehung eines Herzinfarkts nicht von Bedeutung.

Freuen Sie sich aber nicht zu früh: Übergewicht ist trotzdem ein Risikofaktor für Herzerkrankungen. Der Bauchspeck ist leider auch ein indirekter Risikofaktor für einen Herzinfarkt. Die Fettpolster um den Bauch fördern die Insulinresistenz (Insulin ist ein Hormon, das Zucker abbaut). Das kann Diabetes verursachen. Die Zuckerkrankheit ist dann wieder ein Risikofaktor für eine Herzerkrankung. Der Kreis schließt sich.

In diesem Artikel wird außerdem auf die diskriminierende Ausdrucksweise „Apfeltyp“ oder „Birnentyp“ hingewiesen. Es wird eine Einteilung in Künstlertypen vorgeschlagen. Wenn Sie ein „Apfeltyp“ sind, wären Sie jetzt ein „Rubens“.

Wäre doch toll, wenn wir auch soviel Geld für unsere Figur bekommen würden!

Die Moral von der Geschichte:

Egal welcher Typ Sie sind, wenn Sie zuviel wiegen, kann das Ihrer Gesundheit schaden. Wenn Sie ein normalgewichtiger Typ sind, würde ein Kunstsammler nicht soviel Geld für Sie bezahlen, wie für einen echten Rubens. Dafür sind Sie gesünder!

Nachzulesen unter: http://sciencev1.orf.at/science/news/143882

Entspannungstipps für zwischendurch

Entspannen im angespannten Alltag

Entspannung ist keine Pflichtübung, die Sie einmal am Tag absolvieren. Entspannung ist eine innere Haltung, ein Lebensgefühl. Wenn Sie Entspannungsübungen in Ihr Alltagsleben einbauen, dann zieht sich, mit der Zeit, Gelassenheit und Ruhe wie ein roter Faden durch Ihr Leben. Um das zu erreichen, braucht es Übung. Integrieren Sie Entspannung in Ihr Alltagsleben und praktizieren Sie Entspannung in ganz alltäglichen Situationen.

Und so wird es gemacht:

  • Überlegen Sie sich Symbole oder Signale für Entspannung. Das kann bedeuten: Immer wenn ich durch die Tür gehe und die Türschnalle berühre, atme ich dreimal bewusst langsam und ruhig. Immer wenn ich die Farbe grün sehe, entspanne ich mich.
  • Konzentrieren Sie sich bei alltäglichen Tätigkeiten, wie Geschirr abwaschen oder am Computer arbeiten auf Ihren Atem. Achten Sie darauf wie die Teller ausschauen, wie sich das Wasser auf Ihrer Haut anfühlt, wie der Schwamm und riechen Sie bewusst das Spülmittel. Wenn Sie fernsehen, drehen Sie währen der Werbepause den Ton leise und konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem.

Entspannungsquickies

Entspannungsquickies für Stressgeplagte

Kommt Ihnen eine der folgenden Situationen bekannt vor:

Ein Arbeitstag, an dem Sie nicht wissen, welche Arbeit Sie zuerst erledigen sollen.

Ein Tag, an dem Sie permanent unter Stress sind. Abends sind Sie erschöpft, können aber trotzdem nicht einschlafen. Sie können einfach nicht mehr abschalten.

Ein Ereignis bringt Sie komplett aus Ihrer Balance, sie fühlen sich wie unter Starkstrom. Vielleicht fühlen Sie sich auch wie betäubt und können sich nicht mehr konzentrieren.

Sie sind den ganzen Tag beschäftigt und haben trotzdem das Gefühl nichts erreicht zu haben.

An Tagen wie diesen kann eine Kurzentspannung innerhalb weniger Minuten Energie und neuen Schwung geben. Durch kurze Entspannungspausen während eines stressigen Tages, reduzieren Sie Anspannung und verhindern einen übermäßigen Anstieg von Stress und Belastung. Das hilft Ihnen die Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu halten. Der Stresspegel wird unter Kontrolle gehalten und es fällt Ihnen am Ende des Tages leichter, wirklich abzuschalten und sich zu erholen.

Mögliche Entspannungsquickies:

  • Atmen Sie bewusst langsam und tief. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nach innen, versuchen Sie bei jedem Atemzug mehr in den Bauch zu atmen. Konzentrieren Sie sich darauf, möglichst lange auszuatmen. Nach der Ausatmung machen Sie eine Pause und atmen erst wieder ein, wenn Sie das Gefühl haben, sie müssen einatmen. Stellen Sie sich vor, dass Sie bei jedem Ausatmen Anspannung und Stress loslassen. Diese Übung bewirkt, dass Sie zur Ruhe kommen und gibt Ihnen höchstwahrscheinlich ein Gefühl der Gelassenheit.
  • Ziehen Sie sich für ein paar Minuten an einen ungestörten Ort zurück. Wenn es nicht anders möglich ist, gehen Sie einfach auf die Toilette. Spannen Sie dann den ganzen Körper für fünf Sekunden an. Dann lassen Sie los und entspannen sich zirka eine halbe Minute. Wiederholen Sie die Übung. Achten Sie bei der Anspannung, dass Sie keine Schmerzen spüren. Spannen Sie nur soweit an, dass Sie die Anspannung wahrnehmen. Atmen Sie während der Anspannungsphase weiter. In der Entspannungsphase lassen Sie los und genießen das Gefühl.
  • Setzen Sie sich, mit geradem Rücken und mit den Fußsohlen fest auf dem Boden auf einen Sessel. Atmen Sie ein paar Mal tief durch. Konzentrieren Sie sich auf einen Punkt, der ungefähr fünf Zentimeter unterhalb Ihres Nabels liegt. Lenken Sie Ihren Atem zu diesen Punkt. Stellen Sie ein Gefühl von Wohlbefinden in der Bauchgegend her. Finden Sie Ihre individuelle Strategie, um dieses angenehme Gefühl in Ihrem Bauch herzustellen. Eine Möglichkeit ist, die Vorstellung von Wärme. Senden Sie dann Ihrem Bauch Freundlichkeit und Wohlwollen.