Rauchen war gestern

Das 4 Schritte-Programm

Herzlich Willkommen!

Ich freue mich, dass Sie sich für mein Programm interessieren.

Sie spielen anscheinend mit dem Gedanken das Rauchen aufzugeben. Vielleicht haben Sie sich sogar schon dazu entschlossen. Vielleicht haben Sie sogar schon versucht aufzuhören.

Auf jeden Fall, haben Sie schon den ersten Schritt in Richtung Rauchfreiheit gemacht. Ich gratuliere Ihnen!

Mit diesem Programm bekommen Sie das Handwerkszeug, um Nichtraucher zu werden und zu bleiben.

Das Ziel des Programms ist erreicht, wenn:

  • Sie sich bewusst sind, an welchen Orten, in welchen Situationen und unter welchen Umständen Sie zur Zigarette greifen.
  • Sie Ersatz für das Rauchen finden.
  • Sie wissen, wie Sie sich ganz ohne Zigarette entspannen.
  • Sie jederzeit Maßnahmen parat haben, um mit Gewichtsproblemen, Suchtattacken und Rückfällen souverän umzugehen.

Das Programm setzt sich aus:

  • Einem Einführungsgespräch
  • Sechs Sitzungen in Kleingruppen (5-8 Teilnehmer)
  • Zwei Einzelgesprächen ( zwei Wochen und sechs Wochen nach Ausstieg)

zusammen.

In den Einzelgesprächen kann ich gezielt auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Probleme eingehen.

In der Gruppe sind Sie in Gesellschaft von Menschen, die in der gleichen Situation sind, wie Sie selbst. Das kann Ihr Selbstbewusstsein stärken und Sie anspornen. Durch den Austausch erhalten Sie neue Anregungen, die Sie für Ihren Ausstieg nutzen können.

Was unterscheidet das 4 Schritte-Programm von anderen Programmen?

Über Kopf und Bauch zur Tat

Viele Raucherentwöhnungsprogramme beschäftigen sich nur mit der Motivation. Sie gehen davon aus, dass eine hohe Motivation ausreichend ist, um rauchfrei zu werden. Ich bin überzeugt, dass Ihre individuellen Gründe und Motive ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Entwöhnung sind. Ich bin jedoch der Meinung, dass diese Vorgangweise für viele Raucher zu einseitig ist.

Wenn Sie hoch motiviert sind, aber nicht wissen warum Sie gerade jetzt das Bedürfnis haben zu rauchen und was Sie stattdessen tun könnten, dann werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Zigarette greifen.

Wenn Sie die Zusammenhänge nicht durchschauen und nicht wissen wie Sie die Verbindung von das Rauchbedürfnis und  Ihren Gefühlen trennen (Bauch), dann kann es schwierig oder sogar unmöglich sein Ihr Verhalten zu ändern.

Das 4 Schritte-Programm spricht Sie auf der kognitiven (Kopf) und emotionalen Ebene (Bauch) an, um Rauchfreiheit herzustellen (Tat).

Es ist daher wichtig sich die Verknüpfung von bestimmten Situationen, Orten, Stimmungen und Gefühlen mit dem Rauchen bewusst zu machen. Wenn Sie Ihre Rauchgewohnheiten genau kennen und begreifen wie Sie selbst funktionieren, dann sind Sie in der Lage Ersatz für das Rauchen zu finden. Sie lernen wie Ihr Gehirn die Wirkung des Nikotins mit bestimmten Situationen verbindet und wie dadurch das Bedürfnis nach Nikotin aufrecht erhalten wird.

Das Bedürfnis zu rauchen ist mit Ihren Gefühlen verbunden. Gefühle sollen durch das Rauchen verstärkt oder gedämpft werden. Wenn Sie sich Ihrer Gefühle bewusst sind, können Sie andere Möglichkeiten des Umgangs finden. Änderungen im Verhlaten werden durch regelmäßiges Üben bewirkt.

Was Sind die 4 Schritte?

1.Bestandsaufnahme (Einzelgespräch)

Im Einführungsgespräch analysieren wir gemeinsam Ihre Rauchgewohnheiten. Sie machen sich bewusst in welchen Situationen, an welchen Orten Sie zur Zigarette greifen. Der Griff zur Zigarette ist oft Routine und läuft automatisch ab. Häufig ist es auch ein Ritual. Sie werden angeleitet, wie Sie sich diese Dinge bewusst machen. Das ist der erste Schritt, um diese Gewohnheiten durch andere Handlungen zu ersetzen.

Zusätzlich wird der Grad der körperlichen Nikotinabhängigkeit bestimmt. Viele, jedoch nicht alle Raucher, sind körperlich abhängig.

Wenn Sie nikotinabhängig sind, kommt es beim Aufhören zu Entzugserscheinungen, wie z. B. Gereiztheit, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit etc. Es ist wichtig abzuklären, ob Sie körperlich abhängig sind. Die Entzugssymptome können in der Entwöhnungsphase gezielt bekämpft werden. Dadurch können Sie sich völlig auf die Umstellung Ihrer Gewohnheiten konzentrieren.

2. Vorbereitung und Planung

Konkrete Situationen, in denen Sie rauchen, werden analysiert. Sie versuchen einfach verschiedene Dinge zu tun, die Ersatz für das Rauchen sind. Der Erfahrungsaustausch in der Gruppe regt Ihre Kreativität an und Sie können sich gegenseitig stärken.

In dieser Phase werden wir auch Übungen zur Stärkung der Motivation machen. Es ist wichtig Ihre individuellen Gründe für das Aufhören zu kennen. Das stärkt Ihr Durchhaltevermögen.

Verschiedene Entspannungstechniken z. B. Autogenes Training, progressive Muskelrelaxation und zwei Selbsthilfemethoden, EFT und Jin Shin Jytsu werden vorgestellt. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Entspannungstechniken kennenzulernen und die für Sie passende auszuwählen.

3. Ausstieg (zwei Gruppensitzungen)

Sie wissen jetzt, wie Sie das Rauchen ersetzen können und wie Sie sich entspannen können. Wir arbeiten gemeinsam auf Sie zugeschnittene Maßnahmen aus, z. B. konkretes Planen, was Sie in einer gefährlichen Situation tun. Wir formulieren konkrete Ziele. Sie legen einen Ausstiegstag schriftlich fest. Sie entscheiden, ob Sie schrittweise aufhören oder abrupt (Schlusspunktmethode). Sie erhalten Tipps wie Sie die ersten rauchfreien Tage gut überstehen können und Suchtattacken bewältigen und Ihr Gewicht im Zaum halten können.

4. Nachbetreuung (zwei Einzelgespräche)

Nach zwei Wochen und nach sechs Wochen überprüfen wir im Einzelgespräch, ob Sie Ihre Ziele erreicht haben. Eventuell auftretende Schwierigkeiten werden besprochen. Wir erarbeiten Maßnahmen zur Rückfallsvermeidung. Wenn es zu einem Rückfall kommen sollte, wird analysiert, aus welchen Gründen, es zu diesem Rückfall gekommen ist. Dadurch profitieren Sie sogar davon.

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